Es ist immer spannend, ob Theorie und Praxis zusammenpassen.

Am letzten Samstag hat Elisa den Trittschall in unserem zweiten Modul gemessen. Sie schreibt ihre Bachelorarbeit über die Wirkung der Tjiko-Konstruktionen gegen Schallübertragung vom Bad in angrenzende Räume. Der Trittschall wird im darunter liegenden Empfansraum gemessen. Um die Messung Norm-gerecht in einem geschlossenen Raum durchführen zu können, haben wir Gipsplatten vor die Wandöffnungen gestellt.  Im Badmodul selber wird mit einem Normhammerwerk (vgl. Video unten) der Boden angeregt, jeder Hammerschlag entspricht in etwa einem ordentlichen Auftritt mit einem Stöckelschuh.

Gleichwertig ist Pflicht, besser sein ist die Kür.

Nachdem wir mit den Messungen begonnen hatten, hat Elisa geschrieben (durch die räumliche Trennung, wurde via Handy kommuniziert), ob wir überhaupt im richtigen Raum messen: es sei so leise… Defakto waren die Messungen unter dem Tjiko-Modul erheblich besser, als die der Vergleichsmessung im konventionell errichteten Bad. Der Grund liegt in der entkoppelten Lagerung auf elastischen Kunststoffstreifen. Eine akademische Auswertung folgt!